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„Man muss nur wollen, daran glauben, dann wird es gelingen.“

Graf Ferdinand von Zeppelin

 

ZUM AKTUELLEN STAND

Liebe Freundinnen und Freunde des "Landshut"-Projekts!


Für Außenstehende mag der Eindruck entstehen, dass in Sachen „Landshut“-Museum nach der Entscheidung des Bundes, das Projekt in Friedrichshafen zu verorten, Stillstand herrscht. Dem ist aber nicht so.

Zur Erinnerung: Am 27. November 2020 bewilligte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags 15 Millionen Euro zur Umsetzung eines Ausstellungskonzepts mit dem Schwerpunkt der 1977 entführten und befreiten „Landshut“ in Friedrichshafen. Inzwischen liegt die Federführung bei der Bundeszentrale für politische Bildung, die wiederum beim Bundesinnenministerium angesiedelt ist.


Für das Projekt hat sich ein unabhängiger Unterstützerkreis gebildet mit ehemaligen „Landshut“-Geiseln und ihren Befreiern sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Sie kommen aus der Region und dem Land. Alles Menschen, die sich für unsere Demokratie engagieren!

Dem Vernehmen nach wird es beim Projekt „Landshut“ nicht vorrangig um ein Museumsprojekt gehen, sondern um einen Lernort „Wehrhafte Demokratie“ mit dem Schwerpunkt „Landshut“. Schließlich steht die „Landshut“ als Symbol für eine wehrhafte Demokratie.


Natürlich müssen jetzt zahlreiche Punkte geklärt werden. Wer soll Projektträger sein? Wo genau soll der Lernort in Friedrichshafen verortet werden? Wie sieht die personelle Ausstattung aus? Welche Partner können gewonnen werden? Welches didaktische Konzept mit welchen Exponaten wird es geben? Welche räumlichen Ansprüche sind vom künftigen Gebäude zu erfüllen? Mit diesen wenigen, nur angedeuteten Fragen wird deutlich, welch große Aufgabe vor uns steht.


Im Interesse des Unterstützerkreises hoffen wir, dass wir bald sichtbar vorankommen. Wir sind zuversichtlich, dass es in Friedrichshafen eine breite, von allen demokratischen Parteien geteilte Zustimmung zum „Lernort Wehrhafte Demokratie“ gibt. Und weil engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer bereitstehen!

Lothar Wölfle, Norbert Zeller, Initiatoren des Unterstützerkreis "Landshut", im April 2021

 

SWR-ARTIKEL: "LANDSHUT" IN FRIEDRICHSHAFEN SOLL NICHT RESTAURIERT WERDEN

Zur Zukunft der "Landshut" sind neue Details bekannt geworden. Das 1977 entführte Flugzeug soll nach dem Willen der Bundesregierung nicht komplett restauriert werden. Die Maschine soll aber in Friedrichshafen bleiben. Weiterlesen...

 

UNSERE IDEE

Zur Förderung eines Museums der deutschen Demokratie in Friedrichshafen mit dem Schwerpunkt der „Landshut“ hat sich ein unabhängiger Unterstützerkreis aus ehemaligen Geiseln und Befreiern der „Landshut“ sowie Persönlichkeiten aus der Bodenseeregion und dem Land gebildet. Die Initiative dazu haben Landrat Lothar Wölfle (Bodenseekreis) und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Norbert Zeller ergriffen. Seit über drei Jahren schlummere die „Landshut“ in Friedrichshafen. Jetzt sei in Berlin endlich eine positive Entscheidung getroffen und mit der Bundeszentrale für politische Bildung ein starker Partner gewonnen worden, zeigen sich Wölfle und Zeller erleichtert.

Der Unterstützerkreis begrüßt die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags vom 27. November 2020, wonach 15 Millionen Euro zur Umsetzung eines Ausstellungskonzepts „wehrhafte Demokratie“ in Friedrichshafen zur Verfügung stehen. Darin enthalten sind der Bau eines Museumsgebäudes, das museumspädagogische Konzept und die Betriebskosten für mindestens zehn Jahre. Die Federführung hat dabei die Bundeszentrale für politische Bildung.

Für uns steht die Befreiung der „Landshut“ am 18. Oktober 1977 als Symbol „unserer wehrhaften Demokratie und einer freien Gesellschaft, die sich von Terror nicht unterkriegen lässt“.

Es gilt, wehrhaft für unsere Demokratie zu stehen und Toleranz, Pluralität, individuelle Freiheit, Menschenrechte gegen jegliche Bedrohung durch Extremismus und Terror, gleich welcher Couleur, zu schützen und zu verteidigen.

Wir freuen uns, dass ein Demokratie-Museum (Arbeitstitel) in Friedrichshafen an die Entführung unschuldiger Menschen in der Lufthansa-Maschine „Landshut“ und den Mord an Flugkapitän Jürgen Schumann erinnern soll, aber auch die terroristische Herausforderung bis in die Gegenwart in den Blick rückt.

Wir sind überzeugt, dass viele Menschen, insbesondere Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit dem Terrorismus jedweder Couleur auseinandersetzen, bis in die heutige Zeit hinein. „Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern muss tagtäglich gerade von jungen Menschen positiv erfahren werden“, sind sich Wölfle und Zeller sicher.

Beide Initiatoren sehen in dem neuen Museum eine große Chance für die vielbesuchte Region im Dreiländereck. „Das neue Museum wird ein Magnet, Treffpunkt und Ort der konstruktiven Beschäftigung mit unserem Staat sein.“ Die „Landshut“ ist bereits in Friedrichshafen. David Dornier, Mitinitiator des Projekts, hat zugesagt, ein Grundstück am Flughafenareal zur Verfügung zu stellen. Offizieller Projektstart des Bundes ist am 4. Januar 2021. „Jetzt kann´s losgehen“, freuen sich Wölfle und Zeller mitsamt den Erstunterzeichnern.

Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen aus der Region und aus ganz Deutschland mit ihrer Unterschrift das einmalige Projekt stärken. Wer sich der Initiative anschließen möchte, kann dies weiter unten tun.

 

UNTERSTÜTZUNGSERKLÄRUNG

Wir begrüßen die Entscheidung des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages vom 27. November 2020, 15 Millionen Euro zur Umsetzung eines Ausstellungskonzepts „Die Bundesrepublik als wehrhafte Demokratie und ihre Feinde“ in Friedrichshafen zur Verfügung zu stellen.

Die Befreiung der „Landshut“ am 18. Oktober 1977 ist für uns bis heute ein Symbol unserer wehrhaften Demokratie und einer freien Gesellschaft, die sich von Terror nicht unterkriegen lässt.

Auch heute gilt es, wehrhaft für unsere Demokratie zu stehen und Toleranz, Pluralität, individuelle Freiheit, Menschenrechte gegen jegliche Bedrohung durch Extremismus und Terror, gleich welcher Couleur, zu schützen und zu verteidigen!

Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Demokratie-Museum in Friedrichshafen, in dem die ehemals von Terroristen entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ einen Schwerpunkt einnehmen wird, nicht nur an den ermordeten Piloten Jürgen Schumann und die Geiseln der „Landshut“-Entführung erinnern wird, sondern an die Geschichte des Terrors in der Bundesrepublik und seiner Bekämpfung überhaupt.

Wir sind überzeugt, dass viele Menschen, insbesondere Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit dem Terrorismus jedweder Couleur auseinandersetzen möchten und das Demokratie-Museum in Friedrichshafen besuchen werden.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundeszentrale für politische Bildung federführend die konzeptionelle, insbesondere pädagogisch-didaktische Ausgestaltung des Museums übernommen hat. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sicher, dass ein Demokratie-Museum konzeptionell auf der Höhe der Zeit entsteht und für viele Jahre Bestand hat.